Sicherheit am Arbeitsplatz

Effizienter Arbeitsschutz und Unfallvermeidung sind in der immer schneller und anspruchsvoller werdenden Arbeitswelt unverzichtbar. Arbeitgeber sind nach dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) sowie nach den Unfallverhütungsvorschriften sogar dazu verpflichtet etwaige Gefahren zu ermitteln und Schutzmaßnahmen zu ergreifen.


In vielen Arbeitsstätten ist der Augenschutz von besonders großer Wichtigkeit. 70 Prozent aller Augenverletzungen werden nämlich von mechanischen Einwirkungen verursacht. Das können Schläge, Stöße oder Fremdkörper sein, die die Sehkraft irreparabel beeinträchtigen können.

Schutzbrillen müssen daher viele sicherheitsrelevante Kriterien erfüllen. Der Schutz vor Chemikalien, Funken, Splittern und unterschiedlichen Strahlungen steht hier besonders im Vordergrund. Dabei ist zu beachten Brille ist nicht gleich Brille, es gibt nämlich für jeden Zweck einen passenden Augenschutz. Detaillierte Informationen zu Schutzklassen und Kennzeichnungen sind in den berufsgenossenschaftlichen Verordnungen für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit zu finden (Siehe Benutzung von Augen- und Gesichtsschutz,  DGUV 112-192).

Neben dem Punkt der Sicherheit spielt auch der Tragekomfort eine wichtige Rolle. Moderne Schutzbrillen sollten leicht sein und über verstellbare Nasenauflagen sowie Bügel verfügen umso eine optimale Passform zu gewährleisten.

Wir bieten in unserem Sortiment eine Vielzahl an Schutzbrillen für die unterschiedlichsten Bereiche Ihrer Arbeitsstätte.

Arbeitsschutz

Der Schutz des Gehörs ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt im Arbeitsschutz. Neben der weitverbreiteten Lärmschwerhörigkeit zählen auch Tinnitus und Hörstürze zum typischen Krankheitsbild. Ein guter Gehörschutz spielt dabei eine wichtige Rolle in der Vermeidung von Gehörschäden. Bei der Auswahl von Ohrstöpseln und Co.  ist dabei vorrangig auf den SNR-Wert (Single Number Rating) zu achten. Dieser beschreibt die Reduzierung des Schallpegels in Dezibel (dB). In Deutschland hat der Arbeitgeber ab 80 dB Tages-Lärmexpositionspegel oder 135 dB Spitzenschalldruckpegel Gehörschutz bereitzustellen.

Detaillierte Informationen zu Arten von Gehörschutz  und Kennzeichnungen sind bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e.V. zu finden (Siehe Benutzung von Gehörschutz,  DGUV 112-194).

Ein weiterer wichtiger Aspekt, in Bezug auf die Auswahl einer Gehörschutzmaßnahme, ist ein guter Tragekomfort. Je nach Art und Empfinden kann Gehörschutz nämlich nach längerem Tragen als störend wahrgenommen werden. Die Bandbreite an Produkte reicht von einfachen Schaumstoffstöpseln für den einmaligen Gebrauch bis hin zu komplexen ohrumschließenden Kapseln für regelmäßige Einsätze.

Wir bieten in unserem Sortiment eine große Auswahl der gängigsten Gehörschutzprodukte an.


Unsere Hände sind extrem komplexe Körperteile, evolutionsbedingt haben sie sich zu perfekten Greifwerkzeugen entwickelt, die im Alltag unverzichtbar sind. Bereits kleinste Verletzungen können großen Schaden anrichten und zu Gefühlsstörungen, Lähmungen oder Bewegungseinschränkungen führen. Der Schutz unserer Hände besitzt somit eine sehr hohe Priorität. Zu bewerkstelligen ist dieser mit Handschuhen, je nach Arbeitseinsatz muss jedoch ein geeignetes Modell mit passender Schutzfunktion ausgewählt werden.

Grob unterscheidet man zwischen Schutzhandschuhen die gegen Hitze, Kälte, und Elektrizität schützen sowie gegen biologische und chemische Risiken und nicht zu vergessen gegen physikalische Gefährdungen schützen.

Es gibt keinen Schutzhandschuh, der vor allen Risiken schützt. Je nach Design und Material können die unterschiedlichsten Schutzziele erreicht werden. Als Materialien kommen vor allem Kunststoffe (Elastomere, Thermoplaste, Laminate), Gestricke/Gewebe (auch beschichtet) sowie Leder zum Einsatz.

Handschuhe die als persönliche Schutzausrüstung dienen, sind nach Norm EN420 mindesten mit folgenden Angaben deutlich erkennbar zu kennzeichnen.

– Hersteller
– Artikelbezeichnung
– Größenbezeichnung
– CE-Kennzeichnung
– Piktogramm (ab CE-Kategorie II)
– Angabe zum Verfallsdatum (falls erforderlich)

Ist die Kennzeichnung eines Handschuhes mit Hinblick auf die Produkteigenschaften nicht direkt möglich, muss diese auf der Verpackung aufgedruckt sein.

Die CE-Kennzeichnung zeigt das grobe Einsatzgebiet eines Schutzhandschuhes auf.  Diese wird in drei Kategorien unterteilt.

Schutzkategorien Schutzwirkung Anwendungsbeispiele
Kategorie I Schutz vor geringen Risiken Reinigungsarbeiten mit milden Reinigungsmitteln
Reparaturarbeiten
Gartenarbeiten
Kategorie II Schutz vor mittleren Risiken Für mechanische Arbeiten
Kategorie III Schutz vor hohen Risiken (irreversible Schäden und tödliche Gefahren) Für den Umgang mit Chemikalien bei extremen Temperaturen

Ab CE-Kategorie II müssen Handschuhe ebenfalls über ein Piktogramm verfügen, diese zeigen auf gegen welche Einwirkung der Schutzhandschuh schützen soll.

Für einige Gefährdungsarten wie z. B. mechanische Risiken, Hitze, Kälte sowie chemische Gefährdungen werden zusätzlich zum Piktogramm noch Ziffern angegeben. Diese geben Aufschluss über welches geprüfte Leistungsniveau ein Handschuh verfügt und gegen was für Anwendungen er im Detail schützt.

Beispiel für ein Piktogramm entsprechend DIN EN 407 „Schutzhandschuhe gegen thermische Risiken (Schutz gegen Hitze und/oder Flammen)“.

Schutz gegen Hitze und Flammen

Für die Zahlen gilt: Je höher, desto besser ist die Schutzfunktion. Steht anstelle einer Zahl ein X in der Reihe, bedeutet das, dass der Handschuh nicht für die entsprechende Anwendung geprüft ist.

Detaillierte Informationen zu Arten von Schutzhandschuhen und Kennzeichnungen sind bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e.V. zu finden (Siehe Benutzung von Schutzhandschuhen,  DGUV 112-995).

In unserem Sortiment ist eine Vielzahl an Schutzhandschuhen mit unterschiedlichen Schutzfunktionen zu finden.