Kompressoranlagen – Aufstellung und Funktionsweise!

Immer wieder erreichen uns Fragen zur richtigen Aufstellung vom Kompressoanlagen. Wo setzt man den Behälter, brauche ich wirklich einen Trockner, welche Komponenten sind nötig und was gibt es zu beachten? Unser Experte erklärt Ihnen im folgenden Video anhand einer Kompressoranlage die übliche Aufstellung und die entsprechenden Komponenten die Sie benötigen.

Video Highlights:
0:25 Minuten Was kann man zusammenfassend sagen?
0:33 Minuten Grafik Kolbenkompressor, Schraubenverdichter und Erklärung!
1:00 Minuten Erklärung Auftellung an Kompressoranlage vor Ort!

Was muss man beim Aufstellen einer Kompressoranlage beachten?

Bei der Aufstellung von Kompressoren und anderen Komponenten einer Kompressoranlage sind bestimmte Bedingungen zu beachten, die bei Nichteinhaltung zu Funktionsstörungen führen können. Beispielsweise ist es notwendig das der Betriebsraum sauber, staubfrei, trocken und kühl ist. Zudem sollte er vor zu starker Sonneneinstrahlung geschützt sein.

Im Betriebsraum eines Kompressors sollten sich keine wärmeabstrahlenden Leitungen oder Aggregate befinden. Ist die Installation unvermeidlich, müssen die Aggregate und Leitungen gut isoliert sein. Zur Durchführung der Wartung und der üblichen wiederkehrenden Überprüfungen der Druckluftbehälter durch beispielsweise den TÜV, ist eine gute Zugänglichkeit und Beleuchtung unerlässlich.

Sind all diese Bedingungen erfüllt, können Sie die Kompressoranlage aufstellen. Dabei kann man grundsätzlich sagen, man geht aus dem Verdichter in den Behälter und im Anschluss in den Trockner und dann in die Leitung.

Welche Komponenten benötige ich?

In unserem Beispiel haben wir einen Schraubenverdichter der Firma Kaeser. Einen stehenden Kessel, der TÜV-geprüft ist und einen Amaturenträger mit Prüfanschluß für die nötigen TÜV-Prüfungen. Zudem finden wir am Amaturenträger ein Sicherheitsventil und ein Manometer.

Wie funktioniert eine Kompressoranlage?

Als erstes wird die Druckluft im Schraubenverdichter komprimiert und wird dadurch erwärmt und gesättigt. Ist das geschehen, geht diese durch eine Leitung in den Kessel. An der Kesselaußenwand kondensiert das erste mal Kondensat aus, läuft nach unten und wird dort an der tiefsten Stelle über einen elektrischen, niveauregulierten Kondensatableiter abgelassen.

Anschließend geht die Druckluft aus dem Kessel über eine Leitung in den Kältetrockner. Dieser kühlt die Druckluft runter, wodurch das Kondensat austritt und an der tiefsten Stelle abgeleitet wird. Jetzt haben wir erstmalig trockene Luft. Allerdings ist aus dem Verdichterprozess noch Öl in der Druckluft.

Dieses Öl in Druckluft ist jedoch nicht für Werkzeuge nutzbar. Denn es hat nicht mehr die gewünschte Schmierkraft und kann zudem meine Dichtungen beschädigen.

Wie kann man das vermeiden?

Mittels einer Filtration. In unserem Beispiel gibt es eine Dreistufen Filtration bestehend aus Vorfilter, Submicrofilter und Aktivkohlefilter. Dieser holt selbst Öldämpfe aus der Druckluft.

Ist die Druckluft jetzt von Ölresten und Wasser befreit, geht sie in die Leitung! Beachten Sie, dass sämtliches Kondensat das bei dem Verdichterprozess anfällt noch mit Ölresten versehen ist. Deshalb werden alle Kondensatleitungen in einem Ölwassertrenner zusammengeführt. Dieser entzieht durch eine Kohlefiltration dem Wasser jegliche Ölreste, so dass nur noch sauberes Wasser ins Abwasser gelangt.

Wir unterstützen Sie gerne!

Unser technisches Vertriebsteam sowie unser Service Team unterstützt und berät Sie zudem gerne bei der Auswahl eines Druckluftschlagschraubers und den dafür geeigneten Komponenten für Ihre Anwendung!

Hier finden Sie die Artikel aus dem Video!

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