In einer schnelllebigen Arbeitswelt ist Beständigkeit zu etwas Besonderem geworden. Umso schöner ist es, wenn Menschen über viele Jahre hinweg einem Unternehmen treu bleiben – nicht aus Gewohnheit, sondern aus Überzeugung.
Bei Landefeld dürfen wir genau das feiern: zahlreiche Kolleginnen und Kollegen, die seit 10, 20 oder sogar 30 Jahren Teil unseres Teams sind. Ihr Engagement, ihre Erfahrung und ihre Verbundenheit sind das Fundament unseres gemeinsamen Erfolgs – und ein starkes Zeichen für unsere Unternehmenskultur.
Langjährige Mitarbeit: Eine gemeinsame Geschichte
Jedes Jubiläum ist ein Stück Unternehmensgeschichte. Hinter den Jahren steckt nicht nur Arbeit, sondern auch unzählige Erinnerungen, Herausforderungen und Erfolge.
Unsere langjährigen Kollegen und Kolleginnen haben die Entwicklung von Landefeld über Jahrzehnte hinweg begleitet – von neuen Standorten und technischen Innovationen bis hin zu wachsenden Teams und digitalen Strukturen.
Jedes Jubiläum erzählt dabei eine ganz eigene Geschichte:
Drei dieser Geschichten möchten wir in diesem Beitrag vorstellen – drei Stimmen, die zeigen, wie unterschiedlich Wege bei Landefeld verlaufen können und doch eines gemeinsam haben: Leidenschaft, Zusammenhalt und Freude an der Arbeit.
In den Interviews sprechen unsere Jubilare darüber, wie sie zu Landefeld gekommen sind, was sie über die Jahre motiviert hat und was sich im Laufe der Zeit verändert hat.
Erfahrung trifft Zukunft
Langjährige Erfahrung bedeutet nicht Stillstand – im Gegenteil.
Viele unserer Jubilare haben über die Jahre neue Aufgaben übernommen, Verantwortung getragen und sich gemeinsam mit dem Unternehmen weiterentwickelt.
Ob in der Logistik, im Vertrieb oder in der Verwaltung – ihr Wissen ist heute wertvoller denn je und wird täglich an neue Kolleginnen und Kollegen weitergegeben.
Dabei ist eines immer gleich geblieben: die Begeisterung, mit der sie an ihre Aufgaben gehen.
Diese Motivation spürt man im ganzen Unternehmen – und sie steckt an.
Eine Kollegin, die seit 2014 Teil des Teams ist, bringt es auf den Punkt, wenn sie sagt:
„Blauäugig und unwissend gestartet, gelingen mir heute technische Verkäufe und Beratungen.“ – Patricia Ben-Youssef, 10 Jahre bei Landefeld
Sie hat sich vom Einstieg über die Jahre zur stellvertretenden Teamleitung entwickelt und begleitet heute neue Kolleginnen und Kollegen in ihrer Einarbeitung. Ihr Weg steht stellvertretend für viele andere: Menschen, die bei Landefeld nicht stehen bleiben, sondern mit jeder neuen Aufgabe wachsen – fachlich wie persönlich.
Ein Blick hinter die Kulissen – drei Stimmen aus dem Team
Um zu zeigen, was langjährige Zugehörigkeit bei Landefeld bedeutet, haben wir mit drei Kolleginnen und Kollegen gesprochen, die seit vielen Jahren mit Leidenschaft, Kompetenz und Freude dabei sind.
Sie berichten von ihren ersten Tagen, von Veränderungen, Herausforderungen und Momenten, die ihnen besonders in Erinnerung geblieben sind.
Ihre Geschichten stehen exemplarisch für viele weitere Kollegen und Kolleginnen, die Landefeld mitgestalten und prägen.
„Nie Stillstand – immer innovativ“ - Jürgen Knierim, 30 Jahre Firmenzugehörigkeit
Drei Jahrzehnte Landefeld – das ist nicht nur beeindruckend, sondern auch ein Beweis für Leidenschaft und Wandelbereitschaft.
Jürgen Knierim startete im technischen Vertrieb, hat das Unternehmen durch viele Phasen begleitet und dabei selbst einen großen Entwicklungssprung gemacht – vom Innendienstmitarbeiter zur Leitung des Vertriebsinnendienstes.
Im Interview erzählt er von seinen ersten Tagen, der Zeit des Umbruchs und von humorvollen Momenten, die bis heute in Erinnerung geblieben sind.
Wie bist du damals zu Landefeld gekommen – und was war dein erster Eindruck vom Unternehmen?
Nach meinem Maschinenbau-Technikerstudium machte mich Herr Wittich aus dem internationalen Verkauf auf Landefeld aufmerksam.
Für mich war es völliges Neuland, den Boden des Vertriebs zu betreten – aber es fühlte sich von Anfang an richtig gut an. Dieses Gefühl ist über die Jahre geblieben.
Was motiviert dich, auch nach all den Jahren mit Freude bei Landefeld zu arbeiten?
Für mich stimmt das Gesamtpaket: eine abwechslungsreiche Tätigkeit, die Arbeit mit Menschen und ein funktionierendes Team, das in Teilen zu Freunden geworden ist.
Gibt es eine besondere Erfahrung oder Begegnung mit Kollegen, die dir bis heute viel bedeutet?
Besonders schön war zu sehen, wie einige Kollegen – etwa René Kipping und Timo Becker – ihre Ausbildung hier abgeschlossen und ihren Weg bei Landefeld erfolgreich fortgesetzt haben.
Welche drei Worte beschreiben deine Zeit bei Landefeld?
Nie Stillstand, immer innovativ, niedrige Hierarchie.
„Von der manuellen Kommissionierung bis zum modernen E-Shop – der Wandel ist beeindruckend.“
Was hat sich seit deiner Anfangszeit am meisten verändert?
Sehr viel: vom Standortwechsel über meine eigene Entwicklung – vom Innendienstmitarbeiter zur Leitung des Vertriebsinnendienstes – bis hin zur Digitalisierung.
Früher ging man mit Kunden am Tresen ins Lager und kommissionierte Artikel selbst, heute läuft vieles automatisiert, insbesondere durch den E-Shop.
Welche Fähigkeiten konntest du besonders ausbauen?
Den offenen Umgang mit Kunden, insbesondere bei Preisgesprächen. Außerdem habe ich technisch viel dazugelernt – vor allem durch den Erfahrungsaustausch mit Kollegen.
Eine Anekdote, die du nie vergisst?
Ein Kunde schickte mir ein Magnetventil zur Bemusterung – ohne Artikelnummer. Ich versuchte herauszufinden, ob es stromlos geöffnet oder geschlossen ist, unter anderem durch Durchblasen – ohne Erfolg.
Also rief ich den Kunden an. Dabei stellte sich heraus, dass das Ventil in einer Kläranlage eingesetzt wurde – für Fäkalien. 😄
Dein Blick nach vorn:
Ich freue mich darauf, das angestrebte Wachstum mitzuerleben – mit Schwung und gut aufgestellt auf 2030 zu steuern.
Wunsch für die Zukunft:
Wieder mehr Zeit für das Team und für die Kunden zu haben.
Tipp für neue Kolleg:innen:
Geduld haben – und immer Augen und Ohren offen halten.
„Kontinuität, Weiterentwicklung und Erfolg“ - Holger Bürger, 20 Jahre Firmenzugehörigkeit
Seit zwei Jahrzehnten sorgt Holger Bürger in der QS-Abteilung dafür, dass bei Landefeld alles rundläuft – im wahrsten Sinne des Wortes.
Er kennt das Unternehmen von Grund auf, hat viele Entwicklungen miterlebt und weiß: Qualität bedeutet mehr als Kontrolle – sie ist Teamarbeit.
Wie bist du damals zu Landefeld gekommen – und was war dein erster Eindruck vom Unternehmen?
Durch den Bau in der Konrad-Zuse-Straße – die Investition hier in der Region hat mich aufmerksam gemacht.
Mein erster Eindruck war durchweg positiv: freundliche Kollegen, moderne Gebäude- und Lagerstrukturen, ein großes Produktportfolio – und damit ein optimistischer Blick auf die wirtschaftliche Zukunft am Standort.
Was motiviert dich, auch nach all den Jahren mit Freude bei Landefeld zu arbeiten?
Mein Team, die Zusammenarbeit im Unternehmen insgesamt sowie die interessanten und vielfältigen Aufgaben.
Gibt es eine besondere Erfahrung oder Begegnung mit Kollegen, die dir bis heute viel bedeutet?
Ja, mehr als eine.
Welche drei Worte beschreiben für dich am besten deine Zeit bei Landefeld?
Kontinuität, Weiterentwicklung und Erfolg.
Wenn du an deine Anfangszeit zurückdenkst – was war damals ganz anders als heute?
Die Rahmenbedingungen und Ansprüche haben sich verändert – ebenso aber auch die technischen Möglichkeiten. Die Aufgabenvielfalt hat sich kontinuierlich gesteigert, ebenso leider auch die Bürokratie und geopolitische Volatilität.
Welche Fähigkeiten konntest du besonders weiterentwickeln?
Vor allem den Umgang mit Reklamationen sowie in den Bereichen Konformität, Compliance, Export und Gefahrgut.
„Die Corona-Zeit war eine große Herausforderung, aber sie hat unser Miteinander gestärkt.“
Was war für dich die größte Herausforderung in all den Jahren?
Ganz klar: die Corona-Zeit. Etwas völlig Neues, ohne Erfahrungswerte.
Fast täglich neue Vorschriften und Maßnahmen – und als Abteilungsleiter die Verantwortung, die Gesundheit der Kollegen zu schützen und gleichzeitig die Handlungsfähigkeit sicherzustellen.
Unsere Geschäftsleitung hat in dieser Zeit sehr sinnvolle Maßnahmen und Investitionen getroffen – das war ein Segen und hat uns sicher durch diese Phase geführt.
Auf was freust du dich in den nächsten Jahren am meisten?
Darauf, die Zukunft gemeinsam mit meinem Team ein Stück weit mitgestalten zu können.
Dein Wunsch für die Zukunft bei Landefeld:
Dass die persönliche Zusammenarbeit – trotz oder gerade wegen des Wachstums – weiter gestärkt wird. So macht die Arbeit gleich doppelt Spaß! 😉
Dein Tipp für neue Kolleg:innen:
Nutzt das erste Jahr, um möglichst viele Fragen zu stellen – nie wird es leichter sein, als zu Beginn. Das schafft das beste Fundament für alles, was folgt.
„Ich bin die Freude“ - Patricia Ben-Youssef, 10 Jahre Firmenzugehörigkeit
Mit ansteckender Energie und einer großen Portion Neugier ging Patricia Ben-Youssef vor zehn Jahren bei Landefeld an den Start.
Heute ist sie nicht nur im Vertrieb aktiv, sondern begleitet auch neue Kolleginnen und Kollegen durch ihre Einarbeitung – mit Herz, Humor und Tatkraft.
Im Interview spricht sie über ihre Anfänge, das Lernen im Arbeitsalltag und darüber, warum Freude für sie weit mehr ist als nur gute Laune.
Wie bist du damals zu Landefeld gekommen – und was war dein erster Eindruck vom Unternehmen?
Mein Vorstellungsgespräch war am Nikolausabend 2014. Ich habe lange mit Herrn Landefeld gesprochen und dachte beim Wegfahren: Toller Chef – mit dem würde ich gern zusammenarbeiten.
Was motiviert dich, auch nach all den Jahren mit Freude bei Landefeld zu arbeiten?
Ich bin die Freude – ich habe einfach von Natur aus gute Laune!
Welche drei Worte beschreiben deine Zeit bei Landefeld?
Kontaktfreude, anspruchsvoll, höflich.
„Vom Lernen zur Lehrenden – Wissen weiterzugeben macht mir Freude.“
Was hat sich seit deiner Anfangszeit am meisten verändert?
Mein Wissen!
Blauäugig und unwissend gestartet, gelingen mir heute technische Verkäufe und Beratungen. Außerdem bin ich für die Einarbeitung und Betreuung neuer Kollegen verantwortlich, die ich als Stellvertretung auch führe.
Welche Fähigkeiten hast du besonders weiterentwickelt?
Ich begleite neue Kolleg:innen von Anfang an – von der Geschichte des Unternehmens über Aufträge, Anfragen und Artikel bis hin zur Retoure.
Gibt es eine lustige oder überraschende Anekdote aus deiner Zeit bei Landefeld?
Ja! Wenn ich unterwegs bin – auch im Urlaub – und einen großen Betrieb sehe, kann ich nicht anders: Ich prüfe, ob diese Firma schon unsere guten Leistungen kennt.
Zurück im Büro kontrolliere ich das und rufe gegebenenfalls an. Einige Neukunden verdanken uns genau dieser Neugier. 😄
Was war deine größte Herausforderung?
Zwei fallen mir ein:
Meine erste Urlaubsvertretung für den technischen Part – lesen, fragen, nicht verzagen!
Die Kataloganforderungen des Atlas 9 – mitten in der Urlaubszeit nach dem Newsletter-Start. Das Bestellvolumen war überwältigend, aber innerhalb von 14 Tagen habe ich mehrere tausend Kataloge in den Versand gebracht.
Auf was freust du dich in den nächsten Jahren am meisten?
Auf neue Kolleg:innen, die unsere Ideen mittragen und weitertransportieren.
Dein Tipp für neue Kolleg:innen:
Bleib neugierig und gib dir Zeit – unser Aufgabengebiet ist komplex und lässt sich nicht in kürzester Zeit erlernen.
Freu dich auf deine Kollegen – wir sind ein tolles Team!