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Energieeffizienz beginnt bei der Druckluft – das Air Management System (AMS) von SMC macht den Unterschied

Allgemein, Druckluftwerkzeuge
In Zeiten steigender Energiepreise und wachsender Anforderungen an nachhaltige Produktion rückt ein oft unterschätzter Bereich zunehmend in den Fokus: die Druckluftversorgung. Denn obwohl Druckluft in nahezu jedem industriellen Betrieb unverzichtbar ist, zählt sie gleichzeitig zu den größten versteckten Energiefressern. Leckagen, unnötiger Leerlaufbetrieb und ungenutzte Reserven treiben die Kosten oft unbemerkt in die Höhe. Genau hier setzt das Air Management System (AMS) unseres Partners SMC an. Mit intelligenten Funktionen zur Überwachung, Regelung und Optimierung des Druckluftverbrauchs hilft das AMS Industrieunternehmen, den Energieverbrauch deutlich zu senken. Einsparungen von bis zu 40 % sind möglich – ohne Einbußen bei Produktivität oder Prozesssicherheit.r In diesem Beitrag ste

Was ist ein AMS – Air Management System?

Ein AMS (Air Management System) ist eine intelligente Steuer- und Überwachungseinheit zur Optimierung des Druckluftverbrauchs in pneumatischen Anlagen. Das AMS vereint mehrere Funktionen in einem kompakten System. Es misst nicht nur den aktuellen Verbrauch, sondern greift auch aktiv ein, um Energieverluste zu minimieren. Es wurde speziell für den industriellen Einsatz entwickelt. Damit eignet sich das AMS ideal für Produktionsumgebungen mit hohem Druckluftbedarf – also überall dort, wo sich Effizienz besonders auszahlt.

Kernidee des AMS ist es, nur so viel Druckluft bereitzustellen, wie tatsächlich benötigt wird – und das genau zum richtigen Zeitpunkt. In der Praxis bedeutet das: Wenn Maschinen im Stand-by-Modus laufen oder gerade nicht produzieren, senkt das Air Management System automatisch den Druck oder trennt die Versorgung ganz. So wird unnötiger Verbrauch vermieden – und bares Geld gespart.

Druckluftverluste erkennen: Die häufigsten Ursachen in der Produktion

Viele Unternehmen unterschätzen, wie viel unnötiger Energieverbrauch täglich durch unsichtbare Druckluftverluste entsteht. Dabei sind die Ursachen meist banal – die Auswirkungen jedoch enorm.

Ein klassisches Beispiel, das auch unser Experte von SMC im Interview nennt:
Stellen Sie sich vor, zu Hause läuft der Wasserhahn den ganzen Tag, nur ein kleines Rinnsal – kaum merklich, aber am Jahresende ist die Wasserrechnung überraschend hoch. Ganz ähnlich verhält es sich mit Druckluft in Produktionsanlagen.

Typische Problemquellen sind:

  • Leckagen in Schläuchen oder Fittings
    Selbst kleinste undichte Stellen – ein „Pfeifen“ am Anschluss, ein rissiger Schlauch – führen auf Dauer zu massiven Verlusten.

  • Verbrauch auch im Stillstand
    Maschinen ziehen weiterhin Druckluft, obwohl sie gerade gar nicht produzieren – z. B. für die Spindelsperrluft oder aufgrund ungeregelter Druckaufrechterhaltung.

  • Fehlende Überwachung
    In vielen Betrieben gibt es keine Echtzeitmessung des Druckluftverbrauchs. Dadurch bleiben ineffiziente Zustände oft lange unentdeckt.

Die Folge:
Ein mittelständischer Produktionsbetrieb mit etwa 100 Maschinen kann auf diese Weise jährlich fünf- bis sechsstellige Euro-Beträge buchstäblich in die Luft blasen. Geld, das sich mit moderner Technik wie dem AMS – Air Management System einsparen lässt.

Die fünf Kernfunktionen des Air Management Systems

Das AMS von SMC, das wir gemeinsam mit unserem Partner im Video vorgestellt haben, vereint gleich fünf leistungsstarke Funktionen:

  1. Echtzeitüberwachung
    Durchfluss, Druck und Temperatur der Druckluft werden kontinuierlich gemessen und auf einem Display visualisiert – für volle Transparenz im laufenden Betrieb.

  2. Automatische Druckabsenkung
    Bei Maschinenstillstand reduziert das AMS automatisch den Betriebsdruck auf einen voreingestellten Wert. So bleiben z. B. Leckverluste an Spindelsperrluft gering.

  3. Automatische Abschaltung
    Nach einer einstellbaren Zeit trennt das System die Luftzufuhr komplett. Das spart zusätzlich Energie bei längeren Stillständen.

  4. Datenauswertung & Kommunikation
    Via IO-Link oder OPC UA kann das AMS alle erfassten Messdaten an übergeordnete Systeme übertragen – für eine durchgängige Integration in Ihre Industrie-4.0-Umgebung.

  5. Drahtlose Erweiterbarkeit
    Als sogenannte „Base-Einheit“ kann das Air Management System drahtlos mit Sensoren, Ventilen oder Remote Panels kommunizieren. So lassen sich Zustände wie Zylinderpositionen live auswerten – ganz ohne zusätzliche Kabel.

Flexibel, modular, zukunftssicher

Ein weiteres Highlight des AMS ist sein modularer Aufbau: Es besteht in der Standardversion aus einem elektropneumatischen Druckregler, einem Sensor-Hub mit Durchfluss- und Drucksensor sowie einem Abschaltventil. Je nach Anforderung kann das System individuell erweitert werden – etwa um manuelle Druckregler, Feuchtigkeitssensoren oder zusätzliche Filtereinheiten.

Diese Flexibilität macht das Air Management System von SMC zu einem echten Allrounder für unterschiedlichste Einsatzszenarien – vom einzelnen Arbeitsplatz bis zur kompletten Produktionslinie.

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